Körperlich belastende Tätigkeiten sicherer, effizienter und gesünder ausführen. Direkt am echten Arbeitsmittel, nicht in der Theorie.
Wo der Körper im Netzbetrieb wirklich belastet wird
Wer im Netzbetrieb arbeitet, kennt die Belastungen aus dem Arbeitsalltag: schweres Heben und Tragen, Arbeiten in Zwangshaltungen, Stabilisieren auf unebenem Untergrund, beidhändiges Arbeiten mit Werkzeug, körperliche Belastungsspitzen in sicherheitskritischen Momenten.
Diese Belastungen verschwinden nicht durch einen Vortrag über gesunde Körperhaltung. Sie verändern sich nur, wenn Ihre Mitarbeitenden verstehen, wie sie ihren Körper unter realer Last einsetzen, und wenn sie das an genau den Bewegungen üben, die ihren Arbeitsalltag ausmachen.
Genau hier setzen meine Seminare an.
Kein Standard-Rückenkurs. Training am echten Bewegungsmuster.
Die meisten Ergonomie-Schulungen zeigen abstrakte Übungen, die mit dem Arbeitsalltag wenig zu tun haben. Mein Ansatz ist anders: Wir analysieren die Bewegungen, die in Ihrem Betrieb tatsächlich vorkommen, zerlegen sie in ihre Bestandteile und trainieren die korrekte Ausführung, bis hin zum Transfer mit dem originalen Arbeitsmittel.
Das Prinzip dahinter:
Verstehen statt nachmachen. Die Teilnehmenden lernen nicht nur, wie eine Bewegung richtig aussieht, sondern warum, welche Gelenke und Muskelketten beteiligt sind und was bei falscher Ausführung im Körper passiert.
Trainieren statt zuhören. Nach dem Theorieimpuls wird trainiert. Körpermechanik, Stabilität, Belastungssteuerung. Mit echtem Equipment und am Ende mit dem Arbeitsmittel, das die Teilnehmenden täglich nutzen.
Übertragen statt vergessen. Jede Einheit ist auf den Transfer in den Arbeitsalltag ausgerichtet. Die Teilnehmenden gehen mit konkreten, anwendbaren Handlungsmustern nach Hause, nicht mit einem Merkblatt.
Was Ihre Teams davon haben
- Bessere Körpermechanik bei Heben, Tragen, Umsetzen und Halten
- Mehr Stabilität und Kontrolle unter Belastung in Rumpf, Schultergürtel und Hüfte
- Weniger Fehlbelastungen durch klare, verständliche technische Leitlinien
- Mehr Beweglichkeit und Kraftausdauer für die Anforderungen im Feld
- Höhere Handlungssicherheit bei körperlich anspruchsvollen und sicherheitskritischen Tätigkeiten
- Mehr Selbstwirksamkeit: Die Teilnehmenden wissen konkret, was sie anders machen können
So läuft ein Seminar ab
Ein Seminartag verbindet kompakte Theorie, Bewegungsanalyse und praktisches Training. Der genaue Ablauf wird auf Ihre Belastungssituation zugeschnitten. Ein typischer Tag sieht so aus:
Nach einer kurzen Einführung analysieren wir gemeinsam die relevanten Bewegungsabläufe und zerlegen sie in einzelne Teilbewegungen. Dabei geht es um die beteiligten Gelenke und Muskelketten, die Rolle der Wirbelsäule und die Beweglichkeit der Hauptgelenke. Die Teilnehmenden lernen die korrekte Ausführung und verstehen, welche Risiken bei abweichender Technik entstehen, von akuten Verletzungen bis zu chronischen Fehlbelastungen. Ein erster Praxisteil überträgt das Gelernte direkt auf das originale Arbeitsmittel.
Auf der Trainingsfläche folgt das eigentliche Bewegungstraining: gezielte Belastungsvorbereitung, Mobilitäts- und Stabilisationstraining für Rumpf, Unterkörper und Schultergürtel sowie Kraftausdauertraining mit Fokus auf die besonders beanspruchten Bereiche. Den Abschluss bildet der Transfer: Der gesamte Bewegungsablauf wird mit dem Original-Arbeitsmittel geübt, gefolgt von Cool-Down und Feedback.
- Format: Präsenz-Seminar vor Ort bei Ihnen
- Dauer: in der Regel ein Tag (ca. 6,5 Stunden inklusive Pausen)
- Gruppengröße: maximal 12 Teilnehmende pro Termin
- Ort: an Ihrem Standort, mit Wechsel auf eine geeignete Trainingsfläche für den Praxisteil
- Equipment: standortspezifisch abgestimmt, kann mit vorhandenen Ressourcen durchgeführt oder ergänzt werden
Die Umsetzung folgt dem Prinzip: sicher, kontrolliert, anpassbar. Alle Übungen werden so skaliert, dass unterschiedliche Leistungsstände berücksichtigt werden. Belastung ist jederzeit steuerbar, Sicherheit geht vor Intensität. Teilnehmende mit akuten Beschwerden oder medizinischen Einschränkungen halten vorab Rücksprache mit ärztlichem Fachpersonal.
Für wen die Seminare gedacht sind
Die Seminare richten sich an Mitarbeitende mit hoher körperlicher Beanspruchung im Netzbetrieb: Monteure, Techniker und Servicekräfte im Feld, ihre Führungskräfte sowie Auszubildende in technischen Berufen. Gerade in der Ausbildung lohnt sich der frühe Aufbau guter Bewegungsmuster, bevor sich über Jahre Fehlbelastungen einschleifen.
Das Format lässt sich auf unterschiedliche Tätigkeitsprofile zuschneiden, von der Arbeit an Schaltanlagen über Kabel- und Leitungsarbeiten bis zu spezifischen Handgriffen mit schwerem Arbeitsgerät.
Was enthalten ist
- Vorbereitung und inhaltliche Abstimmung auf Ihre Belastungssituation
- Durchführung des Seminars (ca. 6,5 Stunden inklusive Pausen)
- Praxistraining, Technik-Coaching und Transfer am Arbeitsmittel
- Anpassung an Gruppenniveau und arbeitsnahe Anforderungen
- Handout mit Theorie und praktischen Übungen zum Nachschlagen
- Anleitung durch einen qualifizierten Bewegungscoach
Passt das zu Ihren Teams?
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, welche Belastungen in Ihrem Betrieb im Vordergrund stehen und wie ein passendes Seminar aussehen könnte.
